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2002 - 2011

Am 10.06.2003 wurden die Kameraden zu einem außergewöhnlichen Einsatz nach Acht gerufen. Ein Tornado hatte verwüstet große Ortsteile der Gemeinde Acht; man unterstützte die anderen Kameraden der Feuerwehren der Verbandsgemeinde bei den Aufräumarbeiten.

Ferner sollte man für das Jahr 2003 besonders die Nachtübung der Feuerwehr Ettringen am ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen Ferd Ackermann, wobei der neu beschaffte Überdrucklüfter seinen ersten Einsatz erfuhr, und die Abschlussübung am Bauhof der Gemeinde Ettringen erwähnen.

Ferner wurde im Jahr 2003 aus Eigenmitteln ein Faltbehälter beschafft, mit einem Fassungsvermögen von 3000 Litern Wasser.

Vom 02. – 04.08.2003 fanden die Tage der offenen Tür statt. Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Ettringen, veranstaltete man Samstags einen Wandertag mit Spiel ohne Grenzen, bei dem zahlreiche Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Mayen - Koblenz ihre Schlagkräftigkeit mit spielerischen Geschick beweisen mussten.
Sonntags stand ein anderes großes Ereignis bevor. Die Ehrung und Verabschiedung des langjährigen Kameraden Ludwig Schlaf.
Ihm zu Ehren veranstaltete die Feuerwehr unter der Mitwirkung der Blaskapelle Ettringen und des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Polch einen großen Zapfenstreich. Im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus Politik, Vereinen und Feuerwehren, sowie unter großer Anteilnahme der Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Ettringen, wurde der ehemalige Jugendfeuerwehrwart, Mitbegründer der Jugendfeuerwehr und langjährige Wehrführer Ludwig Schlaf aus dem aktiven Dienst in die Altersabteilung der Feuerwehr Ettringen übergeben.

Am 27.03.2004 wurde im Kreise vieler Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik der Wehrführer Willi Monreal aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr Ettringen verabschiedet, und in die Altersabteilung übernommen. Die Redner machten in Ihren Ansprachen deutlich, dass die Zusammenarbeit mit Willi stets unproblematisch und reibungslos verlaufen sei, und dankten ihm für die Fairness, die sein Wirken gekennzeichnet habe. Nach einer kurzen Pause erfolgte dann die Verabschiedung von Hans Ax, der nach 27 Jahren Vorstandsarbeit in den Feuerwehrruhestand wechselte. Die Redner dankten Hans für seine Tätigkeit, die weit über die Vorstandsarbeit hinausging, und stets von Besonnenheit und Weitsicht geprägt war; als Nachfolger wurde auf der Jahreshauptversammlung als Vertreter der Inaktiven der frühere Geschäftsführer Helmut Lanz gewählt.
Im Anschluss erhielten die bei der Jahreshauptversammlung zu Wehrführer und stellvertretendem Wehrführer gewählten Kameraden Manfred Ax und Björn Barz aus den Händen von Bürgermeister Dr. Alexander Saftig ihre Ernennungsurkunden.

Beim Kreisfeuerwehrfest 2004 in Mendig wäre es möglich gewesen in einer gasbetriebenen Brandsimulationsanlage, sprich Brandcontainer, unter sehr realitätsnahen Bedingungen zu üben. Hier wären jedoch pro Teilnehmer Kosten in Höhe von 50 Euro pro Durchlauf entstanden, was für uns weder akzeptabel, noch durch den Kostenträger finanzierbar war. Auf Grund guter Verbindungen eines unserer Kameraden zur Standortfeuerwehr der Bundeswehr im Gerätehauptdepot in Darmstadt, waren wir am 13. Juni in der Lage, kostenlos einen ganzen Sonntag in einer solchen Anlage zu üben. Wir hatten die Gelegenheit genutzt, und auch die anderen mit Atemschutz ausgestatteten Wehren der Verbandsgemeinde Vordereifel informiert. Da der Termin jedoch sehr kurzfristig zu Stande kam, nahmen letztlich nur Angehörige der Feuerwehren Ettringen und Kottenheim teil. Auch hier laufen bereits Gespräche, und die Chancen, die Ausbildung in diesem Jahr wiederholen zu können, stehen sehr gut.

Aus dem Erlös der Tage der offenen Tür 2004 konnten wir 4 neue Handsprechfunkgeräte beschaffen, und somit unsere Ausrüstung weiter optimieren.

Im Jahre 2005 wurde aus Mitteln des Fördervereins „Feuerwehr Ettringen e.V.“ ein Mehrzweckanhänger mit Plane und Spriegel (Ersatzbeschaffung für alten Schlauchanhänger) beschafft.

Neben den planmäßigen Beschaffungen benötigter Ausrüstungsgegenstände durch die Verbandsgemeinde Vordereifel, sowie Beschaffungen von zusätzlicher Ausrüstung aus Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen, konnten wir begünstigt durch gute persönliche Verbindungen der Feuerwehr Ettringen zur Berufsfeuerwehr Koblenz am 04.09.2007 einen gebrauchten Feuerwehr – LKW mit Plane und Spriegel auf einem 16t MAN – Fahrgestell von der Berufsfeuerwehr Koblenz übernehmen.

Der durch die VG Vordereifel beschaffte LKW wurde in Ettringen stationiert und dient vorrangig der Führerscheinausbildung. Da er bei der Berufsfeuerwehr Koblenz ebenfalls als Fahrschul – LKW eingesetzt wurde, verfügte er bereits über die entsprechenden Sondereinrichtungen wie Doppelbedienung etc. Die Anschaffung wird sich voraussichtlich nach 3 ausgebildeten Fahrschülern amortisiert haben, da die höchsten Kosten bei der Fahrausbildung für das Ausleihen eines LKW anfallen.

Im Fuhrpark ergaben sich jedoch noch weitere Veränderungen. Nach monatelangen Planungen und unzähligen Sitzungen des eigens gebildeten Fahrzeugausschusses mit Wehrleiter Schmitt und Sachbearbeiter Nürnberg konnten wir am 18.09.2007 in Luckenwalde in Brandenburg die Früchte dieser Arbeit ernten und im dortigen Rosenbauer – Werk unser neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10/10, kurz HLF 10/10 in Empfang nehmen.
Somit verfügen wir nun nach vielen Jahren des Wartens über ein unserer Risiko-klassen - Einstufung entsprechendes und modernes Allroundfahrzeug das gegen-über der bisherigen Ausstattung deutlich bessere Einsatzmöglichkeiten bietet. Für diese Investition der Verwaltung darf ich mich im Namen der Feuerwehr Ettringen nochmals bedanken.
Neben einer finanziellen Beteiligung der Kameradschaftskasse in Höhe von rund 1.000 € an den Gesamtkosten, die sich auf rund 170.000 € für das Fahrzeug ohne Beladung beliefen, wurden weiterhin noch 4 ADALIT – Handlampen sowie weitere Kleinteile zur Komplettierung des Fahrzeuges aus Spendengeldern beschafft.
Zählt man die Anschaffungspreise der aus der Kameradschaftskasse finanzierten und nun auf dem neuen Fahrzeug verlasteten Beladungsteile wie Stromerzeuger, Mehrzweckzug, Hebekissen, Handfunkgeräte, Überdrucklüfter und Hohlstrahlrohr hinzu, so ergibt sich ein Gesamtbetrag von rund 15.000 €, mit dem sich die Feuerwehr Ettringen an dem neuen Fahrzeuge beteiligt hat.
Die Verwaltung hat ihrerseits bereits zugesagt, die noch fehlende Beladungsteile Anfang dieses Jahres zu beschaffen.

Mit der In-Dienst-Stellung des HLF 10/10 erfolgte auch die Außer-Dienst-Stellung unseres TSF Baujahr 1981 auf VW LT 31 das nun durch die Verwaltung weiter veräußert wird. Gleiches geschah mit dem MTF auf Ford Transit Baujahr 1995, an dem der Rost und eine Laufleistung von fast 200.000 km nicht spurlos vorüber gegangen waren.
Unser ehemaliger VRW auf VW T3 Syncro versieht nun nach einigen noch nicht ganz abgeschlossenen Umbau – Arbeiten seinen Dienst als „neues“ MTF und bietet bedingt durch die Laufleistung von erst knapp 20.000 km, kompakteren Abmessungen und nicht zuletzt dem Allrad – Antrieb deutliche Vorteile gegenüber dem bisherigen MTF. Somit verfügen wir mit Stand vom 31.12.2007 mit dem HLF 10/10 und dem TLF 8/24 über zwei wasserführende Fahrzeuge, die sich im Löschangriff hervorragend ergänzen und mit MTF, Mehrzweckanhänger und dem in Ausnahmefällen auch zu Transporten einsetzbaren LKW über leistungsfähige Fahrzeuge zum Material- und Personaltransport.

Eine besondere Ehre wurde der Feuerwehr Ettringen am 20.09.2007 zu teil, durften wir doch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „150 Jahre Verbandsgemeinde Vordereifel“ die Vorstellung der 7 neuen Feuerwehrfahrzeuge der Verbandsgemeinde mit anschließender Großübung bei der Firma Möbelhaus Mülhausen in Ettringen veranstalten. Im Verlauf der durch den stellvertretender Wehrleiter Peter Ott akribisch ausgearbeiteten Übung konnten insgesamt 67 Feuerwehrangehörige mit 11 Fahrzeugen die Schlagkraft der neuen Fahrzeuggeneration eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dieser Abend wird den Feuerwehren der VG Vordereifel sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben, denn ein neues Feuerwehrfahrzeug erhält man nicht alle Tage.

2008 waren wir neben den planmäßigen Beschaffungen benötigter Ausrüstungsgegenstände durch die Verbandsgemeinde Vordereifel, sowie Beschaffungen von zusätzlicher Ausrüstung aus Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen, seit längerem auf der Suche nach einem Ersatz für unser Tanklöschfahrzeug Baujahr 1979, das älter als ein Großteil der Mannschaft war.
Auf Grund der Tatsache, dass durch die VG Vordereifel erst kürzlich sieben neue Feuerwehrfahrzeuge beschafft wurden war klar, dass es hier mittelfristig keinen finanziellen Spielraum zu einer solchen Beschaffung geben würde. Andererseits wurde unser Tanklöschfahrzeug durch die häufiger werdenden Sicherheitswachen am Nürburgring, die wir gemeinsam mit der Feuerwehr Langenfeld durchführen, deutlich stärker belastet als zuvor und es schien eine Frage der Zeit, wann hier größere Reparaturen ins Haus standen.
Der Gebrauchtfahrzeugmarkt bietet in diesem Bereich größtenteils überteuerte Fahrzeuge oder aber Exoten, für die es trotz jüngerer Baujahre bereits heute keine gesicherte Ersatzteilversorgung mehr gibt.
Im Mai 2008 wurden wir jedoch fündig. Die Feuerwehr der Stadt Lüdenscheid bot ein Tanklöschfahrzeug TLF 8/24 zur Versteigerung an, welches dem Einsatzwert und der Norm des bei uns vorhandenen TLF 8/24 entspricht. Es bietet jedoch den Vorteil, dass es fast 10 Jahre jünger ist als das bei uns vorhandene Fahrzeug war und neben den Sicherheitsmerkmalen Servolenkung, ABS und Allradantrieb auch noch einer neueren Baureihe der Fa. Mercedes Benz angehört. Die Baureihe „Leichte Klasse“ wurde erst 1998 durch die Atego - Baureihe abgelöst, die unserem HLF entspricht. Ein deutlicher Vorteil in der Ersatzteilversorgung.
Nach vorbereitenden Gesprächen mit der Verwaltung fassten wir im Vorstand den Entschluss, ein Gebot für das Fahrzeug abzugeben. Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, bedeutete sie doch, den größten Teil der über viele Jahre angesparter Mittel für das neue Fahrzeug auszugeben. Weiterhin beschlossen wir, das Fahrzeug im Falle der Zuschlagserteilung zur dauerhaften Sicherstellung der Schlagkraft der Feuerwehr Ettringen der VG Vordereifel zur Verwendung in der Feuerwehr Ettringen zur Verfügung zu stellen.
Das Glück meinte es gut mit uns und so konnten wir mit knappem Vorsprung das höchste Gebot abgeben und erhielten den Zuschlag. Da wir das alte TLF verkaufen konnten, wurden die Anschaffungskosten zumindest etwas reduziert. Die praktische Arbeit mit diesem Fahrzeugkonzept und die überaus positiven Erfahrungen bestätigen, dass der Kauf die einzig richtige Entscheidung war.
Für die politische Unterstützung bei dieser Beschaffung danken wir an dieser Stelle nochmals dem ehemaligen Bürgermeister Dr. Saftig, sowie dem damaligen Ortsbürgermeister und jetzigen Bürgermeister Gerd Heilmann.

Die von Harald Monreal wie immer perfekt organisierte Feuerwehr – Tour fand im Jahr 2008 zum 30. mal in Folge statt. Die Fahrt ging im Juni nach Wald im Pitztal.

2011 war es auf Grund der soliden Kassenlage erstmals möglich, im Rahmen der Tage der offenen Tür ein Training in einer gasbetriebenen Brandsimulationsanlage für alle 22 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Ettringen durchzuführen, wobei die Kosten komplett aus Mitteln der Feuerwehr getragen wurden. Zur Kostenreduzierung trug bei, dass die Ausbilder, alle Angehörige der Feuerwehr Ettringen, auf die übliche Vergütung verzichteten und mit dem Betreiber der Anlage ein günstiger Preis verhandelt werden konnte. Die freien Kapazitäten wurden über den Tag verteilt von etlichen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Vordereifel, aber auch der Verbandsgemeinden Bad Breisig, Kaisersesch, Maifeld, und Mendig genutzt.

Neben den planmäßigen Beschaffungen benötigter Ausrüstungsgegenstände durch die Verbandsgemeinde Vordereifel, konnten wir im abgelaufenen Jahr aus eigenen Mitteln folgende Ausrüstungsgegenstände beschaffen:
- 1 Wärmebildkamera
- 35 neue Feuerwehrhelme Rosenbauer Heros Smart
- Lagerungen und Ausrüstung für den weiteren Aus- und Umbau des Tanklöschfahrzeuges
- 20 Feldbetten für die Jugendfeuerwehr

Durch eine Spendenaktion der Ettringer Unternehmer wurde die Beschaffung einer Wärmebildkamera ermöglicht, welche ebenfalls im Rahmen der Tage der offenen Tür übergeben werden konnte. Für die überwältigende Spendenbereitschaft sei hier nochmals gedankt. Das Geld ist sicher gut angelegt.