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1983 - 1997

Zu einem der größten Einsätze kam es am 19. Juli 1984. Mitten in der Nacht wurde die Bevölkerung durch einen lauten Explosionsknall geweckt. Das Gasthaus "Waldesruh" inklusive Saal und Kegelbahn stand lichterloh in Flammen. Nur durch einen sofortigen massiven Löscheinsatz mit Unterstützung der Wehren aus Mayen und Kottenheim konnte ein angrenzendes Wohnhaus gerettet werden.
 

Auf der Jahreshauptversammlung Anfang 1985 wurde der langjährige Wehrführer Werner Lanz zum Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr Ettringen ernannt .
 

An Anschaffungen folgte im Jahr 1985 ein Schlauchtrockenschrank.
1986 wurde das MTF weiter bestückt. Aus eigenen Mitteln wurde ein Stromerzeuger 8kVA, eine Motorsäge, ein Winkelschleifer und ein Lichtmast mit Beleuchtungsgerät angeschafft. Die Fahrzeuge wurden mit Funkgeräten ausgerüstet.
Im Sommer 1988 konnte die Jugendfeuerwehr ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass richtete sie den Wandertag des Kreisjugendfeuerwehrverbandes aus. Über 200 Jugendliche folgten der Einladung. Unterwegs auf der Wanderstrecke mussten die Jugendlichen bei der Beantwortung der Fragen aus allen Wissensgebieten ihr Können unter Beweis stellen.
 

20 Jahre Jugendfeuerwehr Ettringen
 
Freiwillige Feuerwehr Ettringen im Jahre 1990 mit der Jugendfeuerwehr

 

Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1991 wurde der langjährige Wehrführer und Mitbegründer der Jugendfeuerwehr, Ludwig Schlaf mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.


Am Kirmesmontag 1991 heulten gegen Abend die Sirenen, zusammen mit der Feuerwehr Kottenheim musste ein Flächenbrand auf der Spitze des "Büden" bekämpft werden. Das Feuer hatte sich zum Teil über unterirdische Wurzeln weiterverbreitet, so dass am Kirmesdienstag eine erneute Alarmierung erfolgte. Ein Hubschrauber des Heeresflugplatzes Mendig mit einem 5000 Liter Wasser fassenden Löschwasserbehälter wurde eingesetzt, um den Brand endgültig zu löschen.
Im Juni 1992 sorgte ein ergiebiger Regen für größere Unwetterschäden, viele Keller mussten ausgepumpt werden. Nachdem die Verbandsgemeinde im Sommer 1992 eine Rettungsschere mit Spreizer für die Feuerwehr angeschafft hatte, stellte sich die Frage, in welches Fahrzeug der Rettungssatz untergebracht werden könnte. Da das MTF schon in die Jahre gekommen war, hielt man nach einem neuen Fahrzeug Ausschau, schliesslich wurde man auch fündig. Ein VW T3 Syncro, der bei der Werksfeuerwehr von VW in Wolfsburg stationiert war, wurde mit Hilfe von eigenen Mitteln und einem Zuschuss der Provinzial Feuerversicherung gekauft und zum Vorausrüstwagen ausgerüstet.
Groß gefeiert werden konnte das 25 jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr im Sommer 1993. 14 Jugendfeuerwehren trafen sich Samstags um rund um den Hochsimmer zu wandern und die dabei gestellten Aufgaben zu erfüllen. Über 200 Jugendliche nahmen an diesem Wandertag teil.
Am 23. Oktober 1993 musste wieder ein größerer Schadensfall beklagt werden. Nach einem vorausgegangenen Kleinbrand in einer Baubude heulten kurze Zeit später die Sirenen erneut. Eine mit Holzkohle gefüllte Lagerhalle brannte im vorderen Bereich. Der Wind trug das Feuer weiter in die Halle hinein. Es blieb nichts anderes übrig, als die Halle von hinten her leer zuräumen. Unterstützt wurden die Arbeiten durch die Feuerwehren Kottenheim und St. Johann. Schließlich waren doch 2/3 der Halle niedergebrannt. Der gesamte Einsatz dauerte insgesamt 3 Tage.
Zu einem erneut schwierigen Einsatz kam es am 02. Dezember 1993. Der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Stehl brannte vollständig nieder, eine Person konnte nicht mehr aus dem brennenden Haus gerettet werden, soweit bekannt war es der erste Tote bei einem Brand in Ettringen.
Ettringen liegt bekanntlich relativ hoch auf einem Bergrücken, und so sollte man meinen, eine Hochwassergefahr bestünde nicht. Aber ein schreckliches Unwetter im Juli 1994 belehrte uns eines Besseren. Über 40 Keller waren voll gelaufen und mussten ausgepumpt werden. Sogar die Feuerwehr Polch war vor Ort, um uns mit ihrem Ölwehrfahrzeug zu unterstützen. Im Keller eines Wohnhauses waren bedingt durch die eindringenden Wassermassen die halbleeren Öltanks aufgeschwommen und umgekippt. Mit einem Spezialfahrzeug einer Privatfirma mit Ölabscheider wurde die schlammige Ölbrühe abgepumpt und entsorgt.
Im Jahre 1996 konnte mit Hilfe von vielen Spenden und Zuschüssen ein Mannschaftszelt für die Jugendfeuerwehr beschafft werden. Die Verbandsgemeinde beschaffte einen Satz Luftheber LH30-S für die Feuerwehr Ettringen.

Aus rechtlichen Gründen und aus Haftungsgründen wurde die Feuerwehr Anfang 1997 beim Amtsgericht Andernach als Verein eingetragen.