Einsätze & News

Ölspur

Gegen 12:45 Uhr erfolgte die Alarmierung durch die Integrierte...

» weiter lesen

Brandsicherheitswache Nürburgring

Im Rahmen der Rennserie "Langstrecken Meisterschaft Nürburgring" fand...

» weiter lesen

Sponsoren

Wir danken unseren Sponsoren für die vielfältige Unterstützung.

 

Terminkalender

Alle Termine im Überblick ...

» weiter lesen

 
 

1963 - 1982

Im Jahre 1964 wurde der Rohbau des neuen Feuerwehrgerätehauses erstellt; welches in den Jahren 1965 und 1966 vollendet wurde.

Im Jahre 1966 kam dann das erste Feuerwehrfahrzeug nach Ettringen, ein TLF 15 auf Magirus Omnibus-Fahrgestell.

Am 21. April 1968 kam es zu einem größeren Flächenbrand am Hochsimmer, Distrikt "Hinter der Heide". Mit Hilfe des TLF wurde im Pendelverkehr Wasser zur Brandstelle befördert.

Das bedeutendste Ereignis im Jahre 1968 war die Gründung der Jugendfeuerwehr Ettringen durch den damaligen Wehrführer Werner Lanz, seinem Stellvertreter Ludwig Schlaf und dem 1. Geschäftsführer Helmut Lanz - welcher auch die Funktion des Kreisjugendfeuerwehrwartes inne hatte, der damals neben der Jugendfeuerwehr St. Sebastian, die auch 1968 gegründet wurde, einziger Jugendfeuerwehr im Landkreis Mayen-Koblenz.

Am 11. Februar 1969 brannte die Kegelbahn im Gasthaus Lung, der Brand griff dann über eine Holzwand auf den angrenzenden Saal über. Im August 1969 fand der Amtsfeuerwehrtag der Bürgermeisterei Niedermendig in Ettringen statt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand eine Nachtübung unter Beteiligung der Wehren Mendig, Rieden, Thür und Ettringen statt. Sonntagmorgens fand dann eine Tagung unter Beteiligung aller Bürgermeister und Wehrführer des Amtes Niedermendig statt.
Vom 15.-16. April 1971 kam es zu einem größeren Waldbrand im Bereich Sulzbusch.

Aber auch die Jugendfeuerwehr war 1971 sehr aktiv: Auf dem "Trimm-Dich-Platz" wurde eine Feuerstelle und eine Schutzhütte in Form eines Zeltes errichtet.
1972 folgte dann eine Holzbrücke, die aktive Wehr errichtete die Florianshütte auf dem Lemberg.
Aber auch weniger erfreuliche Ereignisse beschäftigten die Wehr im Jahre 1972, so beispielsweise die Leichenbergung aus einer Sickergrube.

1975 war ein großes Jahr für die Jugendfeuerwehr. Nach der Teilnahme am 1.  Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in St. Jost wurde noch eine groß angelegte Abschlussübung auf dem Gelände der Firma Caspar durchgeführt.

Im Zeitraum Ende 1976 bis Anfang 1977 wurde im Dorf eine groß angelegte Werbeaktion für inaktive Mitglieder gestartet. Über 300 Haushalte erklärten sich bereit, Beiträge zu zahlen. Damit war der Grundstock für viele Eigenanschaffungen der Feuerwehr Ettringen gelegt.

1977 wurde eine vermisste Person gesucht, der Einsatz erstreckte sich über die gesamte Nacht, sowie nach einer dreistündigen Pause, über den gesamten nachfolgenden Tag.
Zu einem größeren Wohnhausbrand kam es am 16. April 1978. Durch Überhitzung einer Heizdecke war es zum Brand des Schlafzimmers gekommen. Das Feuer griff dann auf Decke, Badezimmer und zwei Kinderzimmer über, alarmiert wurden zusätzlich die Wehren aus Mayen und Kottenheim.
Im Jahr 1979 kam es nach mehreren trockenen Jahren zu einem Trinkwassernotstand. Eine Leitung wurde von der Versorgungsleitung der Stadt Mayen im Nettetal zur Ettringer Pumpstation am Heuweg verlegt. Unzählige Stunden verbrachten die Wehrleute damit, die Wasserversorgung von Ettringen sicherzustellen. Nachdem die alte TS6 dabei einen Motorschaden erlitt, wurde von der Gemeinde eine neue Pumpe (TS 8) als Ersatz beschafft.
Weihnachten 1979 kam es in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember zu einem Wohnhaus-brand in der Stehl, erschwert wurde der Einsatz durch bittere Kälte und Glatteis.
Aber auch von erfreulichen Dingen kann berichtet werden. So wurde am 14. August 1980 in Ettringen der Kreisjugendfeuerwehrtag veranstaltet. Leider spielte das Wetter an diesem Tage nicht mit. Es regnete und stürmte. Trotzdem konnten 6 Gruppen die Abnahme der Leistungsspange erlangen, die weitest angereiste Gruppe kam aus Bitburg. Einen weiteren Erfolg konnte die Jugendfeuerwehr Ettringen am 14. September 1980 beim Kreisfeuerwehrfest in Bendorf feiern. Unter den Augen der Feuerwehren des gesamten Kreises Mayen-Koblenz wurde eine verletzte Person mit Hilfe des Leiterhebels von einem 8 Meter hohen Gebäude abgeseilt und so gefahrlos geborgen.
Auch in der Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Ettringen tat sich viel: So konnte im September 1980 ein neues TSF in Empfang genommen werden, das mit Pressluftatmern ausgerüstet wurde.

Abholung des TSF in Ulm, 1980

Auf dem Feuerwehrfest 1982 konnte dann ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 8/24 übergeben werden, dass zuvor 2 Jahre in Virneburg stationiert war. Dieses TLF ersetzte das alte TLF 15 aus dem Jahre 1964, dass der Feuerwehr Langenfeld zur Verfügung gestellt wurde.
Aus eigenen Mitteln wurde 1982 dann noch ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit 9 Sitzplätzen angeschafft.
Das Feuerwehrhaus wurde in Eigenleistung umgebaut, der Hallenboden wurde tiefergelegt und eine Grube eingebaut. In Eigenregie wurde ein Anhänger zu einem Schlauchwagen umgebaut.